Kosten der Solarenergie und zukünftige Entwicklung der Strompreise
AUF EINEN BLICK
- Die Kosten für Solarmodule sind seit 2010 um über 80 % gesunken – Tendenz weiter fallend.
- Eine typische 5-kW-Anlage für ein Einfamilienhaus kostet zwischen 5.000 und 15.000 Euro.
- Amortisation je nach Anlage und Verbrauch in 5 bis 15 Jahren – danach produzierst Du Strom ohne nennenswerte Kosten.
- Privatkäufer profitieren aktuell von der Mehrwertsteuerbefreiung (0 % MwSt.) beim Kauf von PV-Anlagen.
Die aktuellen Kosten der Solarenergie
Die Nutzung von Photovoltaik hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Sie bietet eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Energiequellen. Doch wie sieht es mit den Kosten der Solarenergie aus – und was können wir zukünftig bei den Energiepreisen erwarten?
Die Kosten für die Installation von Solaranlagen sind in den letzten Jahrzehnten drastisch gesunken. Im Jahr 1970 kostete ein Watt Solarleistung noch rund 76 US-Dollar. Heute liegt der Preis bei unter 0,50 Dollar pro Wattpeak. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) sind die Kosten für Solarmodule seit 2010 um über 80 % gesunken. Diese Entwicklung macht Solarenergie für Unternehmen und private Haushalte gleichermaßen attraktiv.
Einmalige Investitionskosten
Die Hauptkosten einer Photovoltaikanlage entstehen bei der Anschaffung und Installation der Module. Je nach Größe und Ausführung können diese Kosten stark variieren. Im Durchschnitt liegen die Kosten für eine typische Anlage ab 5 kW Leistung für ein Einfamilienhaus in Deutschland zwischen 5.000 und 15.000 Euro.
Hinzu kommen mögliche Zusatzkosten für einen Stromspeicher. Dieser ermöglicht die Nutzung des erzeugten Stroms auch in sonnenarmen Stunden und nachts. Solaranlagen mit Speicher optimieren den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms – und erhöhen damit die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz spürbar.
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Laufende Betriebskosten
Die laufenden Kosten für Betrieb und Wartung einer Solaranlage sind im Vergleich zur Anfangsinvestition gering. Solarmodule arbeiten viele Jahre zuverlässig und fallen selten aus. Beim Kauf der weiteren Komponenten lohnt es sich, auf möglichst lange Garantiezeiten zu achten. Ein Ausfall von Wechselrichtern oder Hybrid-Wechselrichtern kann sonst erneut hohe Kosten verursachen.
Hersteller wie Victron Energy bringen besonders zuverlässige und langlebige Wechselrichter auf den Markt. Regelmäßige Inspektionen und eventuelle Reparaturen machen so nur einen sehr kleinen Teil der Gesamtkosten aus. Dazu kommt: Beim Betrieb einer Photovoltaikanlage fallen keine Brennstoffkosten an – die Energie kommt direkt von der Sonne.
Einsparungen und Amortisation
Einer der größten Vorteile von Solarenergie ist die Möglichkeit, langfristig Energiekosten einzusparen. Durch die Eigenproduktion von Strom können Haushalte und Gewerbebetriebe ihre Stromkosten erheblich senken. In vielen Fällen amortisiert sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 5 bis 15 Jahren – abhängig von der Anlagengröße, den lokalen Gegebenheiten und dem Strompreis.
Nach dieser Amortisationszeit erzeugt die Anlage weiter Strom, ohne dass nennenswerte Zusatzkosten anfallen. Bereits mit einer Mini-Solaranlage – einem sogenannten Balkonkraftwerk – lässt sich heute eine erhebliche Kostenminimierung erzielen. Da der Mikrowechselrichter einfach in die gewöhnliche Steckdose eingespeist wird, ist kein Elektriker für die Installation notwendig. Das spart Geld.
Derzeit gilt in Deutschland die Mehrwertsteuerbefreiung (0 % MwSt.) beim Kauf von PV-Anlagen für private Haushalte. Das mindert die Investitionskosten um 19 % und macht einen frühen Einstieg besonders attraktiv.
"Viele unserer Kunden rechnen erst skeptisch nach – und sind dann überrascht, wie schnell sich eine Anlage tatsächlich amortisiert. Wer heute einsteigt, profitiert morgen.
— Alan Husakowski, HUSATECH
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Zukünftige Entwicklung der Energiepreise
Die Preise für konventionelle Energiequellen wie Öl, Gas und Kohle sind stark von globalen Märkten und politischen Entwicklungen abhängig. Beides ist unvorhersehbar und sorgt für Unsicherheit. Besonders in den letzten Jahren haben Verbraucher massive Schwankungen bei den Energiepreisen erlebt. Für den Strompreis in Deutschland gab es bis Mitte 2023 kaum eine andere Richtung als aufwärts.
Prognosen für Solarenergie
Experten gehen davon aus, dass die Kosten für Solarenergie weiter sinken werden. Technologische Innovationen, verbesserte Effizienz der Solarmodule und steigende Produktionskapazitäten tragen zu dieser Entwicklung bei. Viele Regierungen weltweit unterstützen erneuerbare Energien durch Förderprogramme und steuerliche Vergünstigungen.
In Deutschland gilt derzeit die Mehrwertsteuerbefreiung für private Haushalte beim Kauf einer Solaranlage. Das senkt die Investitionskosten um 19 %. Es gibt keinen guten Grund zu warten: Zum einen ist unklar, wie lange der Gesetzgeber diese Regelung aufrechterhält. Zum anderen ist jeder Tag des Zögerns ein weiterer Tag, an dem man Strom teuer zukauft – statt ihn selbst zu produzieren.
HINWEIS
Die Mehrwertsteuerbefreiung nach § 12 Abs. 3 UStG gilt für Photovoltaikanlagen auf oder in der Nähe von Privatwohnungen bis 30 kWp. Bitte prüfe die jeweils aktuell geltenden Voraussetzungen oder frage uns direkt.
Langfristige Perspektiven
Langfristig bietet Solarstrom eine stabile und kalkulierbare Alternative zu fossilen Brennstoffen. Da die Sonne als Energiequelle nicht erschöpft werden kann, unterliegt sie nicht den Preisschwankungen fossiler Energieträger. Haushalte und Unternehmen, die in Solarenergie investieren, können von stabilen und voraussichtlich langfristig sinkenden Energiekosten profitieren.
"Die Sonne schickt keine Rechnung. Wer das konsequent nutzt, schafft sich eine echte Unabhängigkeit – und das über Jahrzehnte.
— Klaudia Husakowska, HUSATECH
Zwei Rechenbeispiele
Zahlen helfen bei der Entscheidung. Deshalb haben wir zwei konkrete Rechenbeispiele aufgestellt – einmal für eine Dach-Photovoltaikanlage, einmal für ein Balkonkraftwerk.
Beispiel 1: Photovoltaikanlage mit Speicher (7,28 kW)
Die folgende Photovoltaik-Komplettanlage erzeugt rechnerisch im Jahr etwa 3.000 kWh. Das entspricht durchschnittlich rund 8,32 kWh pro Tag. Bei einem kWh-Preis von 30 Cent ergibt sich eine jährliche Ersparnis von 900 Euro. Die Investition amortisiert sich damit nach knapp 7 Jahren – danach wirft die Anlage Jahr für Jahr Geld ab. Zur Nachvollziehbarkeit empfehlen wir den Unabhängigkeitsrechner der HTW Berlin – er liefert ehrliche, nicht geschönte Ergebnisse.
PRODUKT-TIPP
HUSATECH SunnyHome M – 7,28 kW mit 9,6 kWh Speicher
7,28 kW Photovoltaikanlage mit Speicher 9,6 kWh | HUSATECH SunnyHome M | 1-phasig
4.930,00 €
0 % MwSt. nach § 12 Abs. 3 UStG
ZUR PV-ANLAGE ►- ✔ Ca. 3.000 kWh Jahresertrag
- ✔ 9,6 kWh Speicher für Nacht & bewölkte Tage
- ✔ Victron MultiPlus II Wechselrichter
- ✔ Pylontech US5000 Batteriespeicher
- ✔ Amortisation in ca. 7 Jahren
Beispiel 2: Balkonkraftwerk (800 Watt)
Ein Balkonkraftwerk produziert im Vergleich zur Dach-PV-Anlage deutlich weniger Strom – aber die Investitionskosten sind entsprechend geringer. Bei guter Ausrichtung erzeugt ein 800-Watt-Balkonkraftwerk vorsichtig geschätzt durchschnittlich 1,8 kWh pro Tag.
Das Gerät kommt ohne Speichermöglichkeit und wird per Wandsteckdose mit dem Stromnetz verbunden. Es erfordert ein wenig Strommanagement: Energiehungrige Geräte wie Waschmaschine, Spülmaschine oder Staubsauger sollten dann laufen, wenn die Solarmodule Strom produzieren.
Angenommen, die Hälfte des selbst erzeugten Stroms wird eigengenutzt und der Rest zu 9 Cent/kWh eingespeist: Bei einem Strompreis von 30 Cent/kWh spart der Besitzer rund 27 Cent pro Tag und erhält zusätzlich 0,081 Cent Vergütung. In der Jahressumme ergibt das eine Ersparnis von rund 128 Euro – womit sich das Balkonkraftwerk nach ca. 4 Jahren und 4 Monaten amortisiert hat. Danach spart man jedes Jahr 128 Euro ein.
PRODUKT-TIPP
Sunshare Ray Balkonkraftwerk – 200 W bis 1200 W
Sunshare Ray Balkonkraftwerk | 200 W bis 1200 W wählbar | Komplettset
Einfach in die Steckdose – sofort Strom sparen
ZUM BALKONKRAFTWERK ►- ✔ Leistung frei wählbar: 200 W bis 1200 W
- ✔ Plug & Play – kein Elektriker nötig
- ✔ Komplettset inkl. Wechselrichter & Kabel
- ✔ Amortisation in wenigen Jahren
- ✔ 0 % MwSt. nach § 12 Abs. 3 UStG
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Solarenergie lohnt sich – heute mehr denn je
Die Investition in Solarenergie ist nicht nur eine umweltfreundliche Entscheidung, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Die sinkenden Kosten für Photovoltaikanlagen, die Mehrwertsteuerbefreiung und die Möglichkeit, langfristig Energiekosten zu sparen, machen Solarenergie zu einer attraktiven Wahl. Angesichts der Unsicherheit bei fossilen Brennstoffen bietet Solarstrom zudem eine stabile und planbare Alternative.
Ob Dach-PV-Anlage oder Balkonkraftwerk – der richtige Einstieg hängt von Deiner Situation ab. Unser Team berät Dich kostenlos und unverbindlich. Wir helfen Dir, die passende Lösung zu finden und Deine ersten eigenen Kilowattstunden zu produzieren.
Persönliche Beratung:
Gerne erörtern wir mit Dir gemeinsam Dein Projekt, individuell und unverbindlich. Wir geben Infos zu unseren Produkten und beantworten alle Fragen nach dem Kauf bei uns. Team HUSATECH freut sich auf Dich!
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